Patent für Elektro-Fireblade von Honda eingereicht


Nachdem Kawasaki letztes Jahr einen wasserstoff-betriebenen Sporttourer der Motorradwelt präsentiert, hat jetzt Honda ein Patent für eine Elektro-Fireblade eingereicht. Das Problem an Wasserstoff? Die Tanks benötigen sehr viel Platz und sind auf einem Motorrad schwierig unterzubringen. Akkus für Elektro-Antriebe hingegen lassen sich je nach Kapazität relativ leicht verbauen. Mit einer e-Fireblade wagt sich Honda in das schwierigste Segment vor, denn in keiner anderen Klasse geht es mehr um Leistung und Gewicht, denn bei den Sportmotorrädern.
Von 2012 bis 2019 sammelte Honda mit Haustuner Mugen bereits einige Erfahrung mit einer Elektro-Rennmaschine bei der Zero-TT, der ehemaligen Elektro-Klasse im Rahmen des Isle of Man TT-Events. Ähnlich wie beim Racebike bildet auch bei der Elektro-Fireblade der Motor mit Schwinge und Federung eine Einheit. Das schafft Platz – nämlich im Hauptrahmen unter dem Tank, wo klassisch der Verbrennungsmotor sitzen würde. Hier bringt Honda nun den Akku unter, was zum einen eine schwerpunktgünstige Einbaulage wie auch zum anderen eine hohe Kapazität und entsprechende Größe des Akkus ermöglicht.
Ob aus dem Patent auch ein Serienmotorrad wird, ist nicht gesagt. Vom Elektro-Turbolader auf V3-Motor hat man seit Vorstellung seitens Honda leider auch nichts mehr gehört. Zumindest hätten die Japaner im Moment keine Konkurrenz in diesem Segment.
(Bilder: Honda)
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