Trocken auf dem Motorrad: Die richtige Regenbekleidung

Von Tobi Nov. 19, 2024 0 Kommentare
regenbekleidung ©Klim
Lesezeit: 4 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Trocken zu bleiben, ist beim Motorradfahren oft eine Herausforderung – besonders, wenn die Wettervorhersage unzuverlässig ist. Motorrad Regenbekleidung kaufen ist eine sinnvolle Maßnahme vor einer langen Tour, um den Launen von Mutter Natur zu trotzen. So kommst Du auch bei unerwartetem Regen trocken und stressfrei ans Ziel. Das eigene Wohlbefinden wird oft unterschätzt, dabei trägt es wesentlich zur Konzentration und somit zur aktiven Sicherheit beim Fahren bei.

Wasserdichte Regenbekleidung zum Überziehen

Motorrad Regenbekleidung zum Überziehen wird direkt über der Schutzkleidung getragen. Zwar gibt es viele Textilkombis auf dem Markt, die dank integrierter Membran wasserdicht sind, aber der Sportfahrer möchte oft nicht auf seine Lederkombi verzichten, und der Cruiser-Fahrer bevorzugt Kevlarjeans und Lederjacke. Beide sind jedoch nicht wasserdicht, und auf beiden Motorrädern ist der Stauraum begrenzt. Daher braucht es eine Alternative: leichte Motorrad Regenbekleidung mit kleinem Packmaß.

Einteilige und 2-teilige Motorrad Regenbekleidung

Wasserdichte Regenbekleidung fürs Motorrad ist eine günstige Alternative zur teuren Textilkombi. Bereits ab 50 Euro gibt es ein- oder zweiteilige Sets. Alle Varianten sind grundsätzlich wasserdicht, doch Passform und Funktionalität sind entscheidend und differieren.

Ein einteiliger Regenanzug hat den Vorteil, dass kein Stauwasser zwischen Jacke und Hose eindringen kann. Ein Beispiel ist die Held Flood Regenkombi aus 2-Lagen-Stretch-Material, die optimalen Regenschutz und hohen Tragekomfort vereint. Besonders beliebt ist die Farbkombination Schwarz mit Neongelb, die auch bei schlechter Sicht für Aufmerksamkeit sorgt.

Der Zweiteiler bietet mehr Flexibilität, da Jacke und Hose getrennt getragen werden können. Das schnelle An- und Ausziehen ist unterwegs ein großer Vorteil, wenn Regen aufzieht. Zudem kannst Du je nach Körperbau unterschiedliche Größen für Jacke und Hose wählen, z.B. eine größere Jacke und längere Hose. Ein Nachteil des Zweiteilers ist der Übergang zwischen Jacke und Hose, der eine potenzielle Schwachstelle für Wassereintritt darstellt. Besonders im Schrittbereich kann sich Wasser sammeln und eindringen. Eine großzügige Überlappung von Jacke und Hose kann dieses Risiko jedoch verringern.

regenbekleidung ©Klim

Motorrad Regenbekleidung Material Mix für Pendler, Tourenfahrer und Rennfahrer

Regenkombis sollten alle wasserdicht sein, aber die Qualität hängt stark vom verwendeten Material ab. Die beste Motorrad Regenbekleidung nutzt eine Gore-Tex-Membran. Kurz gesagt: Diese sorgt nicht nur für Wasserdichtigkeit, sondern ist auch atmungsaktiv. Ein häufiger Irrtum ist, dass Regenbekleidung warm hält – das stimmt nur teilweise. Eine einfache Regenkombi aus wasserdichtem Polyester hält zwar Wasser ab, speichert aber die Körperwärme nur, indem sie auch die Luft einschließt. Dadurch kann es jedoch zu Schwitzwasser und unangenehmen Geruch kommen.

Motorrad Regenbekleidung mit Membrantechnologie löst dieses Problem, indem sie Luft entweichen, aber keine Feuchtigkeit eindringen lässt. Es ist jedoch ratsam, falls vorhanden, auf die Nutzung einer Sitzheizung zu verzichten, da diese die Membranfunktion umkehren kann. So bleibt zwar der Sitz warm, aber der Allerwerteste wird trotz intakter Membran nass.

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©scott

Scott Ergonomic Pro DP

Regenjacke

Eigenschaften
  • atmungsaktiv
  • wasserdichte DRYOsphere Membrane
  • Reflektierende Elemente

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Revit Pacific 4 H2O

Regenkombi

Eigenschaften
  • einteilige, lockere Passform
  • umfangreiche Verstellmöglichkeiten
  • Größen: S bis 3XL

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Spezifische Anforderungen an Regenbekleidung für Motorradfahrer

Wie bei der gesamten Schutzkleidung gibt es auch bei Regenbekleidung fürs Motorradfahren spezifische Anwendungsfälle. Zunächst gibt es spezielle Motorrad Regenbekleidung für Damen. Diese ist wichtig, da sie an die feminine Körperform angepasst ist und dadurch die Flatterneigung des Obermaterials deutlich reduziert.

Für den Einsatz auf der Rennstrecke macht ein einteiliger Regenanzug im Gegensatz zum Lederzwirn keinen Sinn, da er die Bewegungsfreiheit stark einschränkt und den Knieschleifern den Kontakt zum Asphalt verwehrt. Stattdessen gibt es spezielle Überjacken von Dainese und Held. Diese sind bewusst ohne Verbindungsreißverschluss für eine Hose gestaltet, haben jedoch einen Schrittgurt, der ein Hochrutschen und weiteres Flattern verhindert.

Signalfarben werden beispielsweise bei Scott Motorrad Regenbekleidung ebenfalls gerne verwendet. Die Logik dahinter ist einfach: Auffallen um jeden Preis – denn die Sichtbarkeit bei Regen ist generell eingeschränkt. Trägt der Motorradfahrer zudem eine dunkle Regenkombi, wird er nur noch durch das kleine Rücklicht seines Motorrads vor einem Auffahrunfall geschützt.

©Furygan

Motorrad Regenbekleidung kaufen – darauf solltest Du achten

Beim Kauf gelten ähnliche Kriterien wie bei Schutzkleidung – sie muss in erster Linie gut passen. Eine optimale Passform ist entscheidend für eine entspannte Fahrt im Regen. Daher wird Motorrad Regenbekleidung für kleine und für große Größen angeboten. Zu weite Regenkleidung lässt sich zwar leichter anziehen, kann aber durch starkes Flattern auf Dauer lästig werden.

Leichte Motorrad Regenbekleidung sollte leuchtend bunt sein, denn bei schlechtem Wetter ist Sichtbarkeit das A und O. Es geht hier nicht um Stil, sondern um Funktionalität – je auffälliger, desto besser. Daher beim Kauf auf Reflektoren achten.

Ein letzter und wichtiger Punkt: Idealerweise hat die Motorrad Regenbekleidung ein kleines Packmaß, sodass sie platzsparend im Höcker der Rennmaschine, im Rucksack oder im kleinen Tankrucksack verstaut werden kann. Bei längeren Fahrten ist es wichtig, dass auch noch genügend Platz für Wechselkleidung, Werkzeug und andere Utensilien bleibt. Einen ausführlichen Motorrad Regenbekleidung Test hat beispielsweise MOTORRAD durchgeführt.

Fazit: Regenkombi – Treuer Begleiter bei unbeständigem Wetter

Mit Motorrad Regenbekleidung im Gepäck fährst Du entspannter und bleibst auch bei plötzlichem Regen trocken. Diese Investition zahlt sich spätestens ab der ersten Tagestour aus und verschafft dir bei schlechtem Wetter einen sichtbaren Vorteil. Ob Du eine 2-teilige oder einteilige Regenbekleidung bevorzugst, ist Geschmackssache und hat jeweils Vor- und Nachteile. Eine klare Empfehlung gibt es jedoch für Regenbekleidung mit Membran – die Atmungsaktivität bringt bei längeren Strecken sofort spürbare Vorteile.

(Bilder: Klim, Furygan)

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