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Hedon – handgefertigte Motorradhelme mit britischem Retro-Design

Ein Motorradhelm ist zunächst ein wesentlicher Bestandteil Deiner Schutzausrüstung. Doch er kann gleichzeitig Ausdruck Deines persönlichen Stils sein. Genau an diesem Punkt setzt Hedon an. Die Londoner Marke verbindet klassische Formen, aufwendige Verarbeitung und ausgesuchte Materialien mit moderner Helmtechnik. Das Ergebnis sind Helme, die auf dem Motorrad ebenso auffallen wie neben ihm.

Charakteristisch für einen Hedon Helm ist die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Klare Linien und eine reduzierte Silhouette erinnern an klassische Motorradhelme vergangener Jahrzehnte. Gleichzeitig werden die Modelle für heutige Anforderungen entwickelt. Aktuelle Straßenmodelle werden unter anderem mit ECE-22.06-Zertifizierung angeboten.

Damit richtet sich Hedon besonders an Fahrer, die bei einem Helm nicht ausschließlich auf technische Daten schauen. Wer einen Retro Motorradhelm passend zum Café Racer, Scrambler, klassischen Naked Bike oder Custom Bike sucht, findet bei Hedon verschiedene Interpretationen des klassischen Helm-Designs – vom offenen Jethelm über den Retro Integralhelm bis zum Adventure-Modell.

Was zeichnet Hedon aus?

Hedon verfolgt einen stark handwerklich geprägten Ansatz. Die Marke beschreibt ihre Philosophie als Verbindung traditioneller Handwerkskunst mit moderner Technologie. Die Helme sollen Form und Funktion möglichst selbstverständlich zusammenbringen.

Das zeigt sich auch bei den Materialien. Je nach Modell kommen Verbundfaserschalen aus Fiberglas und Carbonfaser, Lederdetails, Metallbeschläge sowie aufwendig ausgeführte Innenausstattungen zum Einsatz. Beim Hedonist und Epicurist 2.0 werden beispielsweise Fiberglas-Carbon-Verbundschalen eingesetzt.

Gerade diese Details grenzen Hedon Helme optisch von vielen industriell wirkenden Motorradhelmen ab. Leder, Messingdetails, hochwertige Lackierungen und klassische Formen werden nicht nur als Dekoration eingesetzt, sondern bilden eine durchgängige Designsprache.

Wofür steht die Marke Hedon?

Der Name verrät bereits viel über die Markenidee. Hedon leitet sich von „Hedonism“ – Hedonismus – ab, also der Suche nach Genuss beziehungsweise Freude. Hedon selbst beschreibt das Ziel sinngemäß als möglichst angenehmes Erlebnis auf dem persönlichen Weg.

Dazu passt der Ansatz der Gründer: Ein Helm sollte ihrer Vorstellung nach nicht wie ein notwendiger Fremdkörper wirken, sondern ein begehrenswertes Accessoire für Motorradfahrer sein.

Das typische Retro Design von Hedon entsteht deshalb nicht einfach durch das Kopieren historischer Helme. Stattdessen verbindet die Marke nostalgische Formen mit modernen Materialien, aktueller Fertigung und zeitgemäßen Sicherheitsanforderungen.

Von London auf die Straßen der Welt: die Entwicklung von Hedon

Die Geschichte von Hedon beginnt 2011. Damals starteten Lindsay Chong und Reginald Flint das gemeinsame Projekt, aus dem Hedon hervorging. Beide brachten Erfahrungen aus Design beziehungsweise Helmherstellung mit. Laut Hedon entstand die Marke aus der Unzufriedenheit mit konventionellen Helmdesigns und dem Wunsch, einen mutigeren, hochwertigeren und nostalgischeren Motorradhelm zu entwickeln.

Bei der zeitlichen Einordnung unterscheidet Hedon selbst zwischen Projektbeginn und eigentlicher Etablierung: Ein aktueller Werkstattbeitrag nennt 2011 als Beginn des Projekts und 2013 als das Jahr, in dem Lindsay Chong und Reginald Flint Hedon etablierten. Die beiden Gründer sind miteinander verheiratet.

Reginald Flint brachte insbesondere technisches Wissen aus Helmproduktion, Fabriken und Sicherheitslaboren mit. Lindsay Chong übernahm die kreative Seite der Marke. Gemeinsam entwickelten sie eine Designsprache, die sich bewusst von konventionellen Motorradhelmen absetzen sollte.

Herkunft und erstes Konzept

Hedon ist eine britische Marke mit Sitz in London.

Im Mittelpunkt stand von Beginn an der Motorradhelm als Verbindung aus Schutzprodukt und Designobjekt. Die Marke konzentrierte sich zunächst stark auf klassische, urbane Helmformen. Modelle wie der Hedonist stehen bis heute exemplarisch für diesen Ansatz: eine offene, kompakte Silhouette kombiniert mit hochwertigen Materialien und auffälligen Oberflächen.

Aus diesem Grund ist Hedon heute besonders eng mit der Café-Racer-, Custom- und Modern-Classic-Szene verbunden.

Wie hat sich das Hedon Sortiment entwickelt?

Aus dem ursprünglichen Ansatz ist inzwischen ein deutlich breiteres Portfolio entstanden. Neben klassischen Open-Face-Modellen führt Hedon heute Integralhelme sowie Adventure- und Dual-Sport-Helme. Zusätzlich gehören unter anderem Visiere, Zubehör, Handschuhe und Bekleidung zum Sortiment. Hedon bietet außerdem einen Custom-Service für ausgewählte Helme an.

Eine belastbare aktuelle Mitarbeiterzahl veröffentlicht Hedon auf den bereitgestellten Unternehmensseiten nicht. Die Marke bezeichnet sich selbst jedoch als kleines Unternehmen mit Werkstatt in London. Deshalb verzichten wir an dieser Stelle bewusst auf eine nicht verifizierbare Mitarbeiterzahl.

Hedon Motorradhelme im Überblick

Wer bei Hedon nur an einen klassischen Retro Jethelm denkt, kennt inzwischen nur einen Teil des Sortiments. Die Marke deckt mehrere unterschiedliche Einsatzbereiche ab.
 

Hedonist – der klassische Retro Jethelm

Der Hedonist verkörpert den klassischen Open-Face-Stil der Marke. Die flache Silhouette und das reduzierte Design machen ihn vor allem für Fahrer interessant, die einen klassischen Jethelm für Café Racer, Scrambler oder Modern Classics suchen.

Ein Beispiel bei motoin ist der Hedon Hedonist Camelot ECE Jethelm. Seine Schale besteht aus einem Verbund aus Fiberglas und Kohlefaser. Hinzu kommen das Hed-Armour-Innenfutter mit 360-Grad-Polsterung, antibakterielles Gewebe, Lederdetails, Messingbeschläge und ein Drei-Kanal-Belüftungssystem. Optionale Visiere oder Helmschirme lassen sich über Druckknöpfe montieren.

Damit eignet sich der Hedonist besonders für Dich, wenn Du einen puristischen Retro Motorradhelm mit möglichst klassischer Optik suchst.
 

Epicurist 2.0 – Jethelm mit integriertem Visier

Der Epicurist interpretiert das Open-Face-Konzept etwas anders. Er verbindet die offene Helmform mit einem langen Visier und bietet dadurch mehr Windschutz als ein klassischer offener Jethelm.

Bei motoin findest Du beispielsweise den Hedon Epicurist 2.0 Signature Black ECE Jethelm. Auch hier setzt Hedon auf eine Fiberglas-Carbon-Verbundschale. Dazu kommen unter anderem ein klares, ECE-homologiertes Visier, eine 360-Grad-Polsterung, antibakterielles Gewebe, Lederdetails, Messingbeschläge und ein Drei-Kanal-Belüftungssystem.

Der Epicurist ist damit eine interessante Alternative für Fahrer, denen der klassische Jethelm gefällt, die aber ein fest integriertes Visier bevorzugen.
 

Heroine Racer 2.0 – der Retro Integralhelm von Hedon

Wer das Hedon-Design mit dem Konzept eines Integralhelms kombinieren möchte, findet mit dem Heroine Racer 2.0 die passende Baureihe.

Der Hedon Heroine Racer 2.0 Stable Black ECE Integralhelm verbindet laut Produktbeschreibung klassisches britisches Retro-Design mit einer Verbundfaserschale aus Glas- und Kohlefaser, Leder-Innenausstattung, weitem Sichtfeld und Drei-Kanal-Belüftung. Aussparungen für Lautsprecher erleichtern zudem die Integration kompatibler Bluetooth-Systeme. Das Modell ist nach ECE 22.06 zertifiziert.

Mit dem Hedon Heroine Racer 2.0 Camelot ECE steht bei motoin außerdem eine auffälligere Variante dieser Baureihe zur Verfügung.

Wenn Du also einen Retro Integralhelm suchst, der die klassische Ästhetik eines Café-Racer-Helms mit einer geschlossenen Bauform kombiniert, ist die Heroine-Racer-Serie die zentrale Hedon-Baureihe.
 

Psilo Explorer – Hedon für Adventure und Enduro

Mit dem Psilo Explorer erweitert Hedon seine Designsprache in Richtung Adventure und Dual Sport. Damit verlässt die Marke bewusst den rein urbanen Retro-Bereich.

Bei motoin findest Du beispielsweise den Hedon Psilo Explorer Signature Endurohelm. Zu seinen Ausstattungsmerkmalen gehören ein photochromatisches Visier, ein Vier-Kanal-Belüftungssystem, im Notfall herausnehmbare Wangenpolster sowie das integrierte QUIN-Unfallerkennungsmodul. Das Modell ist nach ECE 22.06 und DOT zertifiziert.

Damit zeigt Hedon, dass die charakteristische Designsprache der Marke inzwischen über klassische Straßen- und Retrohelme hinausgeht.

Hedon FAQ: Häufige Fragen zur Marke

Woher kommt die Marke Hedon?

Hedon kommt aus London in Großbritannien. Lindsay Chong und Reginald Flint begannen 2011 mit dem Projekt, aus dem die Marke entstand; Hedon selbst nennt 2013 als Jahr der Etablierung des Unternehmens. Der Firmensitz befindet sich weiterhin in London.

Wie lang ist die Lebensdauer eines Hedon Helms?

Eine pauschale Lebensdauer speziell für jeden Hedon Helm lässt sich nicht seriös angeben, da Nutzung, Lagerung, Pflege und mögliche Beschädigungen eine wichtige Rolle spielen. Als allgemeine Orientierung empfiehlt der ADAC bei regelmäßig genutzten Motorradhelmen etwa fünf Jahre Nutzungsdauer. Bei Verbundwerkstoffen kann die Außenschale zwar deutlich langlebiger sein, Innenmaterialien und Passform verändern sich jedoch ebenfalls mit der Zeit.

Nach einem Unfall sollte ein Motorradhelm unabhängig von seinem Alter ersetzt werden. Auch Hedon weist ausdrücklich darauf hin, nicht mit einem Helm weiterzufahren, der bereits einen Unfall erlitten hat.

Woher kommt der Name „Hedon“?

Der Markenname Hedon leitet sich von „Hedonism“, also Hedonismus, ab. Die Marke verbindet den Begriff mit der Suche nach Freude und Genuss. Passend dazu soll ein Hedon Helm nicht nur Schutz bieten, sondern auch das Fahrerlebnis durch Komfort, Gestaltung und hochwertige Verarbeitung bereichern.

Wann ist ein Motorradhelm zu alt?

Das Alter allein ist nicht das einzige Kriterium. Material, Nutzung, Lagerung, UV-Strahlung, Schweiß und der Zustand des Innenfutters können Einfluss auf einen Helm haben. Der ADAC nennt bei regelmäßiger Nutzung rund fünf Jahre als sinnvolle Orientierung. Das Institut für Zweiradsicherheit spricht allgemein von einem Austausch nach etwa fünf bis sieben Jahren.

Wichtig ist außerdem: Nach einem Unfall gehört der Helm ersetzt, auch wenn von außen keine deutliche Beschädigung sichtbar ist.

Wie lange warte ich auf einen handgemachten Hedon Helm?

Das hängt davon ab, ob Du ein verfügbares Serienmodell oder einen speziell angefertigten Helm bestellst. Für verschiedene Made-to-Order-Helme gibt Hedon aktuell eine Lieferzeit von vier bis sechs Wochen an.

Bei lagernden Hedon Helmen bei motoin gelten dagegen die auf der jeweiligen Produktseite angegebenen Lieferzeiten. Du musst also nicht grundsätzlich mehrere Wochen auf einen Hedon Helm warten.

Fazit: Hedon verbindet Retro Design mit moderner Helmentwicklung

Hedon gehört zu den Motorradhelm-Marken, bei denen das Design einen besonders hohen Stellenwert einnimmt. Die Londoner Marke verbindet traditionelle Handwerksästhetik, charakteristische Materialien und ein unverwechselbares Retro Design mit modernen Helmkonzepten.

Mit dem Hedonist bekommst Du einen klassischen Retro Jethelm, während der Epicurist 2.0 das Open-Face-Konzept um ein integriertes Visier erweitert. Der Heroine Racer 2.0 bringt die typische Hedon-Optik in einen Retro Integralhelm, und mit dem Psilo Explorer ist die Marke inzwischen auch im Adventure- und Enduro-Bereich vertreten.

Gemeinsam ist den Baureihen der Anspruch, einen Motorradhelm nicht nur als notwendige Schutzausrüstung zu betrachten. Materialauswahl, Oberflächen, Lederdetails und die charakteristischen Formen machen Hedon Helme vor allem für Fahrer interessant, die Wert auf eine eigenständige Optik legen.

Wenn Du einen Hedon Helm suchst, kannst Du bei motoin zwischen unterschiedlichen Jet-, Integral- und Endurohelmen sowie passendem Zubehör wählen. So findest Du den Hedon Helm, der zu Deinem Motorrad, Deinem Einsatzbereich und vor allem zu Deinem persönlichen Stil passt.