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Built to perform.

AIROH steht seit 1997 für italienische Motorradhelme mit Fokus auf Sicherheit, Design und Performance. Motorsport-Erfahrung, Innovation und hohe Qualitätsansprüche prägen Helme für Straße und Offroad.

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Airoh – Dare to be Great

Airoh gehört zu den etablierten italienischen Herstellern von Motorradhelmen. Das Sortiment reicht vom sportlichen Airoh Helm für die Rennstrecke bis zum leichten Motocrosshelm. Hinzu kommen Adventure-, Integral-, Jet- und Klapphelme für unterschiedliche Einsatzbereiche. Modelle wie der Airoh Commander 2, der Airoh Twist 3 oder der Airoh Aviator 3 zeigen diese Bandbreite besonders deutlich. Airoh verbindet italienisches Design mit Erfahrungen aus dem internationalen Rennsport und einer kontinuierlichen technischen Entwicklung.

Was zeichnet Airoh aus?

Airoh konzentriert sich nahezu vollständig auf das Thema Motorradhelm. Dabei entwickelt die Marke Modelle für sehr unterschiedliche Fahrer. Sportfahrer finden leistungsorientierte Integralhelme, während Adventure-Fahrer auf vielseitige Dual-Sport-Helme zurückgreifen können. Für den Stadtverkehr stehen verschiedene Jethelme zur Verfügung. Das Sortiment umfasst außerdem Klapphelme sowie zahlreiche Modelle für Motocross und Enduro.

Eine wichtige Rolle spielt der Motorsport. Die Airoh Racing Unit arbeitet mit professionellen Fahrern aus Onroad- und Offroad-Disziplinen zusammen. Deren Rückmeldungen fließen nach Angaben des Herstellers in die Produktentwicklung ein. Dabei verfolgt Airoh den Ansatz, Technologien aus dem Rennsport auch für regulär erhältliche Helme nutzbar zu machen.

Das zeigt sich bei Technologien wie speziellen Belüftungssystemen, unterschiedlichen Schalengrößen oder Carbon-Konstruktionen. Je nach Modell kommen außerdem Systeme zur leichteren Entfernung der Wangenpolster sowie mehrschichtige Schutzkonzepte zum Einsatz. Viele aktuelle Helme werden zudem im Windkanal hinsichtlich Aerodynamik und Belüftung entwickelt.
 

Für was steht Airoh?

Airoh definiert seine Markenidentität über fünf Begriffe: Ambition, Innovation, Resilience, On-Off und Heritage. Dazu passt der aktuelle Claim „Dare to be Great“. Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, Leistung, Design und die Verbindung zwischen Straßen- und Geländesport.

Eine Besonderheit ist die enge Verbindung zum Rennsport. Seit vielen Jahren stattet Airoh professionelle Fahrer aus verschiedenen Disziplinen aus. Laut Hersteller wurden seit 2005 zahlreiche Weltmeistertitel mit Airoh Helmen gewonnen. Gleichzeitig versteht sich Airoh nicht ausschließlich als Rennsportmarke. Die Produktpalette reicht vom alltagstauglichen Jethelm bis zum kompromisslos ausgelegten Motocross- oder Racing-Integralhelm.

Die Entwicklung von Airoh – von den Anfängen bis heute

Die Geschichte hinter Airoh beginnt noch vor der eigentlichen Einführung der Marke. Antonio Locatelli gründete 1986 die Locatelli S.p.A. und produzierte zunächst Helme für andere bekannte Unternehmen der Branche. 1997 folgte schließlich die eigene Marke Airoh. Damit konnte das zuvor aufgebaute Know-how unter einem eigenen Namen vermarktet und weiterentwickelt werden. Die offizielle Unternehmensgeschichte nennt 1997 deshalb als Gründungsjahr von Airoh.

Seitdem wurde das Sortiment kontinuierlich ausgebaut. Neben Straßenhelmen entwickelte sich besonders der Offroad-Bereich zu einem wichtigen Bestandteil der Marke. Motocross, Enduro und internationaler Rennsport prägen Airoh bis heute. Gleichzeitig entstanden immer mehr Modelle für Touring, Adventure und den urbanen Einsatz.

Heute reicht das Angebot von kompakten Jethelmen über Klapphelme und Integralhelme bis zu Adventure- und professionell ausgerichteten Offroad-Helmen. Zubehör, Motorradbrillen und Kommunikationslösungen ergänzen das Sortiment.
 

Herkunftsland & Gründung

Airoh stammt aus Italien und wurde 1997 von Antonio Locatelli gegründet. Der Name ist ein Akronym für „Antonio Innovative Range Of Helmets“. Der Firmensitz befindet sich in Almenno San Bartolomeo nahe Bergamo in Norditalien.

Helme bildeten von Anfang an den Kern des Geschäfts. Bereits das Vorgängerunternehmen von Antonio Locatelli fertigte Motorradhelme für andere Marken. Ein konkretes einzelnes Modell als „erster Airoh Helm“ wird in den offiziellen Unternehmensinformationen allerdings nicht ausgewiesen. Deshalb lässt sich hier keine seriöse Modellbezeichnung nennen.

Mit der eigenen Marke verlagerte sich der Fokus zunehmend auf selbst entwickelte Produkte für Straße und Gelände. Motorsport und Offroad-Wettbewerbe wurden früh zu wichtigen Entwicklungsfeldern.
 

Standortentwicklung bis heute

Airoh ist weiterhin eng mit seiner norditalienischen Heimat verbunden. Der heutige Hauptsitz liegt in Almenno San Bartolomeo in der Provinz Bergamo. Das Unternehmen führt dort Entwicklung, Markenführung und weitere zentrale Unternehmensbereiche zusammen.

Eine öffentlich bestätigte exakte aktuelle Mitarbeiterzahl nennt Airoh auf der eigenen Webseite nicht. Das Unternehmensprofil bei LinkedIn ordnet Airoh aktuell der Größenklasse von 51 bis 200 Beschäftigten zu. Diese Angabe ist daher eher als Größenordnung und nicht als genaue Personalzahl zu verstehen.

Auch beim Sortiment ist eine starre Stückzahl wenig sinnvoll. Modelle, Grafiken und Ausführungen verändern sich regelmäßig. Das aktuelle Programm umfasst jedoch zahlreiche Baureihen aus den Bereichen Full Face, Flip Up, Urban Jet, Dual und Offroad. Dazu kommen Zubehör, Motorradbrillen und Kommunikationssysteme.

Das Markenspektrum von Airoh

Das Kerngeschäft von Airoh sind Motorradhelme. Dabei deckt der Hersteller nahezu alle verbreiteten Helmtypen ab.

Integralhelme bilden den klassischen Onroad-Bereich. Modelle wie Matryx und GP 800 richten sich an sportliche Straßenfahrer bis hin zu Rennstreckenfahrern. Je nach Modell kommen Verbundmaterialien oder Carbon zum Einsatz.

Bei den Klapphelmen verbindet Airoh den Schutz eines geschlossenen Helms mit einem hochklappbaren Kinnteil. Diese Konstruktion ist insbesondere für Touring und Alltag interessant.

Die Jethelme richten sich vor allem an Fahrer im urbanen Umfeld sowie an Motorradfahrer, die eine besonders offene Helmform bevorzugen. Das aktuelle Programm umfasst verschiedene Modelle mit unterschiedlicher Ausstattung.

Ein wichtiger Bereich sind außerdem Adventure- beziehungsweise Dual-Sport-Helme. Der Airoh Commander 2 gehört hier zu den bekanntesten Modellen. Er verbindet Merkmale eines Endurohelms mit Eigenschaften eines tourentauglichen Integralhelms.

Besonders stark ist Airoh traditionell im Gelände vertreten. Der Airoh Aviator 3, der Aviator 3 Carbon, der Aviator Ace 2, der Airoh Twist 3 und Wraaap decken unterschiedliche Preis- und Leistungsbereiche im Motocross- und Endurosegment ab.

Ergänzt werden die Helme durch Ersatzteile und Zubehör. Dazu gehören unter anderem Visiere, Innenpolster, Sonnenblenden und helmbezogene Kommunikationslösungen. Mittlerweile führt Airoh außerdem eigene Offroad-Brillen.

Top-Produkte von Airoh bei motoin

Airoh Aviator 3 Carbon Motocrosshelm

Der Airoh Aviator 3 Carbon richtet sich an ambitionierte Offroad- und Motocrossfahrer. Seine Außenschale besteht aus 3K-Carbon und wird in vier Schalengrößen angeboten. Das Gewicht gibt Airoh mit rund 1.270 Gramm zuzüglich einer Toleranz von 50 Gramm an.

Acht Lufteinlässe und Spoiler mit integrierten Luftauslässen unterstützen die Belüftung. Hinzu kommen unter anderem das Airoh Hydration System sowie verschiedene Sicherheitstechnologien. Damit bildet der Aviator 3 Carbon eine besonders hochwertige Ausführung innerhalb der Airoh Offroad-Palette.
 

Airoh GP 800 FIM Racing 1 Integralhelm

Der Airoh GP 800 FIM Racing 1 Integralhelm ist konsequent auf den sportlichen Einsatz ausgerichtet. Die GP-800-Familie repräsentiert bei Airoh den Racing-Bereich und ist entsprechend auf hohe Geschwindigkeiten sowie eine aerodynamische Sitzposition zugeschnitten.

Für die Baureihe bietet Airoh unter anderem spezielle Spoiler, Rennvisiere und Pinlock-kompatible Visiere an. Der GP 800 ist damit vor allem für Fahrer interessant, die einen besonders sportlich konzipierten Airoh Helm suchen.
 

Airoh Commander 2 Carbon Endurohelm

Der Airoh Commander 2 Carbon gehört zu den vielseitigsten Helmen der Marke. Seine 6K-Carbon-Außenschale wird in drei Größen gefertigt. Das Modell ist nach ECE 22.06 homologiert und verfügt über einen Doppel-D-Ring-Verschluss.

Ein besonders breites Sichtfeld, ein umfangreiches Belüftungssystem und das mitgelieferte Pinlock 120 XLT unterstützen den Touring-Einsatz. Der Commander lässt sich außerdem in unterschiedlichen Konfigurationen nutzen. Dadurch eignet er sich besonders für Reiseenduro-Fahrer, die zwischen Straße und Gelände wechseln.
 

Airoh Matryx Wide Integralhelm

Der Airoh Matryx Wide ist ein sportlicher Integralhelm für Straße und Tour. Das Modell verfügt über ein im Windkanal entwickeltes Belüftungssystem und ein besonders großes Visier. Ein Pinlock 120 XLT gehört zur Ausstattung. Außerdem ist der Matryx für die Kommunikationssysteme AWC2 und AWC4 vorbereitet.

Die Matryx-Baureihe verwendet eine Verbundschale und wird in zwei Außenschalengrößen angeboten. Ein integriertes Sonnenvisier erweitert den Einsatzbereich auf längeren Touren.
 

Airoh TRR II Carbon Jethelm

Der Airoh TRR II Carbon kombiniert ein kompaktes Konzept mit niedrigem Gewicht. Airoh nennt für die besonders leichte Carbon-Ausführung ein Gewicht ab rund 940 Gramm zuzüglich einer Toleranz von 50 Gramm.

Der Helm ist auf geringes Gewicht, praktische Nutzung und kompakte Abmessungen ausgelegt. Seine charakteristische Form macht ihn zudem optisch deutlich eigenständiger als einen klassischen Urban-Jethelm. Gerade Fahrer, die einen leichten und offenen Airoh Helm suchen, finden im TRR II eine interessante Alternative.
 

FAQ: Häufige Fragen zu Airoh

Woher kommt die Marke Airoh?

Airoh ist eine italienische Motorradhelmmarke. Sie wurde 1997 von Antonio Locatelli in der Provinz Bergamo gegründet. Der heutige Unternehmenssitz befindet sich in Almenno San Bartolomeo in Norditalien. Der Markenname steht für „Antonio Innovative Range Of Helmets“.
 

Wie lang ist die Lebensdauer eines Airoh Helms?

Die Lebensdauer hängt unter anderem vom Material, der Nutzung, Lagerung und Pflege ab. Eine pauschale Lebensdauer ausschließlich für Airoh Helme lässt sich deshalb nicht festlegen. Für regelmäßig genutzte Motorradhelme gelten etwa fünf Jahre häufig als sinnvoller Orientierungswert. Bei hochwertigen Verbundwerkstoffen kann die Außenschale länger haltbar sein. Allerdings altern auch Innenpolster und die stoßabsorbierende Innenschale.

Nach einem Unfall oder einem relevanten Aufprall sollte ein Motorradhelm unabhängig von seinem Alter ersetzt werden. Schäden an der stoßabsorbierenden Struktur müssen von außen nicht sichtbar sein.

Was besagt die 5-Jahres-Helmregel?

Die sogenannte 5-Jahres-Helmregel ist keine gesetzlich vorgeschriebene Austauschfrist. Sie ist vielmehr eine verbreitete Empfehlung. Der ADAC nennt bei regelmäßiger Nutzung ungefähr fünf Jahre als angemessene Nutzungsdauer. Das Institut für Zweiradsicherheit empfiehlt im Regelfall einen Austausch nach etwa fünf bis sieben Jahren.

Entscheidend sind außerdem Material und Zustand des Helms. TÜV SÜD weist darauf hin, dass thermoplastische Außenschalen schneller altern können als Carbon- oder Glasfaserverbundschalen. Gleichzeitig unterliegen Innenmaterial und Polster ebenfalls einem Alterungsprozess.

Wann ist ein Motorradhelm zu alt?

Nicht allein das Herstellungsdatum entscheidet. Ein Helm sollte ersetzt werden, wenn Materialien sichtbar beschädigt sind, die Passform deutlich nachgelassen hat oder der Helm einen Unfall beziehungsweise starken Aufprall erlebt hat.

Auch ohne erkennbare Schäden schreitet die Materialalterung fort. Das gilt besonders für die stoßabsorbierende Innenschale. Bei regelmäßig genutzten Motorradhelmen empfiehlt sich deshalb nach mehreren Jahren eine kritische Prüfung beziehungsweise ein Austausch entsprechend den Herstellervorgaben.

Ist ein Halbschalenhelm für Motorradfahrer erlaubt?

In Deutschland verlangt § 21a der Straßenverkehrs-Ordnung bei Motorrädern mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 Kilometern pro Stunde grundsätzlich einen geeigneten Schutzhelm.

Die Bauform allein entscheidet daher nicht darüber, ob ein Helm geeignet ist. Der ADAC empfiehlt eindeutig Modelle mit entsprechender ECE-Prüfung. Aktueller Standard bei neuen Motorradhelmen ist ECE 22.06. Ein einfacher Halbschalenhelm ohne ausreichende Schutzwirkung kann dagegen nicht als geeigneter Motorradhelm angesehen werden.

Darüber hinaus bietet ein Integralhelm konstruktionsbedingt zusätzlichen Schutz für Kinn und Gesicht. Wer größtmöglichen Rundumschutz sucht, sollte diesen Unterschied bei der Wahl berücksichtigen.

Fazit: Airoh Helme für Straße, Tour und Offroad

Airoh hat sich seit der Markengründung 1997 von einem italienischen Helmspezialisten zu einer international vertretenen Marke entwickelt. Die Verbindung aus Rennsport, technischen Entwicklungen und unterschiedlichen Helmkonzepten prägt das Sortiment bis heute.

Vom leichten Airoh Twist 3 für den Offroad-Einsatz über den vielseitigen Airoh Commander 2 bis zum leistungsorientierten Airoh Aviator 3 deckt die Marke viele Motorradbereiche ab. Hinzu kommen sportliche Integralhelme, komfortorientierte Klapphelme und kompakte Jethelme.

Damit richtet sich Airoh nicht nur an Rennfahrer oder Motocross-Piloten. Tourenfahrer, Adventure-Fahrer und Motorradfahrer im Alltag finden ebenfalls passende Modelle. Genau diese Verbindung zwischen Onroad und Offroad gehört seit vielen Jahren zum Kern der italienischen Marke.