Motorradtouren machen am meisten Spaß, wenn das Wetter mitspielt. Es sollte also weder zu heiß noch zu kalt sein und möglichst nicht regnen. Doch leider ist das Wetter bekanntermaßen launisch und stimmt in keiner Weise mit den Tour-Planungen überein. Zu diesem Zweck gibt es heute Allwetter Motorradkleidung, die Motorradfreunde bei nahezu jeder Wetterlage angemessen schützt. Doch was ist Allwetterkleidung in diesem Zusammenhang genau und was ist beim Kauf wichtig?

Was ist Allwetter-Motorradkleidung genau?

Allwetter-Motorradkleidung hat den Anspruch, den Fahrer auf seiner Maschine vor den gröbsten Auswirkungen der Witterung möglichst gut zu schützen. Im Normalfall handelt es sich dabei um Motorrad-Kombis, die dafür sorgen, dass Motorradfreunde weder zu stark schwitzen, noch frieren oder vom Regen durchnässt werden. Dies erreicht Allwetterkleidung durch eine Kombination aus 3 Komponenten

  1. Stabiles Außenmaterial

Wichtig ist ein stabiles und abriebfestes Außenmaterial, welches zudem Belüftungsmöglichkeiten bietet. Hier eröffnen Reißverschlüsse die Möglichkeit, einen Hitzestau zu vermeiden.

2. Membran

Membranen für Motorradkleidung sind sehr ausgeklügelte Systeme, die sich auf das gesamte Klima innerhalb der Kleidung auswirken. Sie lassen durch mikroskopisch kleine Öffnungen Wassertropfen und Wasserdampf vom Körper nach draußen, sorgen aber gleichzeitig dafür, dass von außen keine Feuchtigkeit oder Kälte vom Wind eindringt. Im Normalfall bestehen Membranen aus Polyurethan oder Teflon.

3. Thermofutter  

Thermofutter sorgt dafür, dass ein Motorradfreund auch bei sehr niedrigen Temperaturen nicht friert. Es lässt sich in den meisten Fällen problemlos herausnehmen, um die Jacke auch bei wärmerem Wetter tragen zu können.

Welche Merkmale sind bei Allwetter Motorradkleidung wichtig?

Wer sich für Allwetter Motorradkleidung interessiert, möchte vor Wind, Wetter und großer Hitze geschützt sein. Aus diesem Grund sollten Motorradfreunde dabei auf verschiedene Kriterien achten, die bei Kauf wichtig sind.

Dazu gehören:

  • Passende Beschaffenheit des Außenmaterials

Ob nun Leder oder Textil, das Außenmaterial sollte sich nicht zu schwer anfühlen. Wer das Gefühl hat, allein durch Tragen der Motorradkleidung behindert zu werden, probiert lieber ein anderes Modell aus. Darüber hinaus erweist sich eine gewisse Strapazierfähigkeit und ein allgemeiner Witterungsschutz durch das Außenmaterial von Motorradjacke und -hose als sinnvoll. Die Alpinestars Ares zeigt diesbezüglich einen guten Kompromiss aus den Anforderungen an das Material. Dazu kommen natürlich die Entlüftungsöffnungen mit Reißverschluss für eine optimierte Luftführung.

  • Weitenverstellung für die optimale Passform

Eine Motorradjacke sollte gut anliegen und zudem verhindern, dass durch die Öffnungen an den Armen oder am Hals Wasser eindringen kann. Entsprechende Möglichkeiten der Weitenverstellung helfen dabei, die Jacke jeweils an den eigenen Körper anzupassen. Auch verfügen die guten Modelle meistens über einen Gürtel, so dass sich das unangenehme Flattern durch den Fahrtwind vermeiden lässt.

Im Idealfall sorgen hochwertige Allwetterjacken auch dafür, dass durch eine integrierte Sturmkapuze das Eindringen von Wasser am Nacken verhindert wird, wie es bei der IXS Tour Master-GTX der Fall ist.

  • Leistungsfähige Klimamembran  

Einen weiteren wichtigen Aspekt stellen leistungsfähige Klimamembrane dar. Auf diese Weise sind Motorradfreunde vor Wind und Regen geschützt. Hier sollten Biker genauer hinschauen, denn es kommt nicht auf den allgemeinen Schutz vor Regen an, sondern auch darauf, wie lange eine Membran vor dem Gefühl der Nässe schützt.

Alpinestars Ares, Textiljacke Gore-Tex

Hierfür wurde in der Norm DIN EN 343 die Maßeinheit „Millimeter Wassersäule“ entwickelt, die angibt, ab welchem Wasserdurchlässigkeitsdruck ein Material nachgibt. Ab 800 Millimeter Wassersäule gilt eine Jacke grundsätzlich als wasserdicht. Für längere und schnelle Fahrten sollten gute Jacken jedoch eher Werte zwischen 5.000 und 10.000 mm Wassersäule aufweisen. Die besten Modelle liegen sogar bei 28.000 mm Wassersäule.

Zusätzlich erhöht die Membran das Wohlbefinden, da Schweiß sinnvoll abtransportiert werden kann, wenn es zu warm sein sollte. Dabei spricht man grundsätzlich von der Atmungsaktivität. Mit der IXS Montgomery können Bikerfreunde auf eine 3-Lagen Membran von Gore-Tex® bauen, die für klimatisch angenehme Verhältnisse beim fahren sorgt.

  • Herausnehmbares Thermofutter

Als echter Allwetter-Fahrer benötigen Motorradfreunde natürlich auch entsprechende Kleidung. Aus diesem Grund ist das Thermofutter gerade im frühen Frühling oder späten Herbst unverzichtbar. Da eine Fahrt mit Thermofutter im Sommer jedoch in die Kategorie „unerträglich“ fällt, sollte das Thermofutter abtrennbar sein. So kann sich der Nutzer auf jede Wettersituation vorbereiten.

Wer diese Aspekte im Blick behält, findet sicherlich Allwetterkleidung, mit der die nächste Motorradtour bei fast jedem Wetter zu einem großen Spaß wird. Darüber hinaus sollte jedoch die passive Sicherheit nicht vergessen werden. Beim Kauf spielen also auch die Protektoren und deren Zertifizierung eine wichtige Rolle.

Wichtig: Wer sich eine gute Motorradjacke mit einer leistungsstarken Membran und guter Atmungsaktivität anschafft, sollte unbedingt Funktionsunterwäsche tragen. Unterwäsche aus Baumwolle wäre hier nicht zweckmäßig, da sie Feuchtigkeit aufsaugt und damit den Luftaustausch erheblich behindert. Die Folge: Nässe am Körper.

Was kostet gute Allwetter-Motorradkleidung?

Wer gute Allwetter-Motorradkleidung nutzen möchte, findet Angebote in ganz unterschiedlichen Preisklassen. Dabei lässt sich das Spektrum grob in drei Bereiche einteilen:

PreissegmentErklärung
80 – 150 EuroEinfache Modelle mit guten Grundfunktionen und einer soliden Membran. Diese werden im Normalfall ohne Protektoren ausgeliefert.
150-350 EuroErweiterte Modelle von Markenherstellern mit guter Membran. Herausnehmbares Thermofutter gehört ebenfalls oft dazu. Unsere Sonderangebote enthalten in diesem Preisbereich auch hochwertigere Jacken zu vergünstigten Preisen.
350 – 1.199 EuroHochwertige Modelle, die oft mit besonderer Membran ausgestattet sind und nicht selten auch Protektoren im Lieferumfang haben.

Tabelle 1: Preissegmente für Allwetter-Motorradjacken und ihre Eigenschaften.

Bei der Suche nach Allwetter-Motorradkleidung kommt es natürlich auch immer auf den eigenen Geschmack an. Wer keine Markenjacke benötigt, findet auch im mittleren Preissegment sehr ansprechende Angebote. Darüber hinaus sind vor allem unsere Sonderangebote sehr interessant, bei denen sich unter dem Strich einiges an Geld sparen lässt.

Wer sich für Allwetter Motorradkleidung interessiert, möchte vor Wind, Wetter und großer Hitze geschützt sein.

Mit Allwetter-Motorradkleidung immer sicher unterwegs

Wenn die nächste Tour ansteht, folgt auch immer der Blick auf den Wetterbericht. Wird es trocken bleiben und wie sieht es mit den Temperaturen aus? Mit Allwetter-Motorradkleidung können Motorradfreunde sich für fast jede Witterung rüsten. Entsprechende Membranen sowie Thermofutter und Atmungsaktivität sorgen dafür, dass die Kleidung sich stets an die Wetterbedingungen anpassen lässt.

Aus diesem Grund lohnt es sich, sich mit dem Thema Allwetter-Motorradkleidung näher zu beschäftigen. Wer dabei auf die wichtigsten Kriterien achtet, kann am Ende genau die Jacke oder Kombi finden, die den eigenen Wünschen entspricht.   

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