Um einen Wheelie zu machen braucht es viel Übung. Vorerst eine Begriffsklärung. Wheelie bedeutet das Fahren nur auf dem Hinterrad. Es ist ein Motorrad-Stunt, der einfach geht, wenn man die richtige Technik hat.

Vorerst benötigt man gute Schutzkleidung, da man so auch bei Stürzen geschützt ist. Um einen Wheelie zu machen wählt man einen passenden Gang. Der zweite Gang eignet sich im Regelfall sehr gut. Man rollt vorerst langsam zieht die Kupplung und gibt Gas.

Wieviel Gas man geben muss ist von der Leistung der Maschine abhängig. Beispielsweise bei 125er Motorrädern ist nahezu Volllast notwendig. Wenn die Drehzahl da ist, was man oft hört gilt es nun die Kupplung ruckartig schnalzen zu lassen.

WICHTIG ! Den Kupplungshebel nie mit mehr als zwei Fingern (am besten mit einem) ziehen. Denn es folgt ein starker Ruck. Man muss sich herantasten und Drehzahl und Stärke des Rucks abzuschätzen, wo es am besten passt. Ist der Ruck stark genug, so hebt sich das Vorderrad vom Boden an. Als Anfänger kann man nun vom Gas geben und erst einmal das Trainieren.

Fühlt man sich sicher, dann bleibt man am Gas. Wichtig beim Wheelie: Fuß IMMER auf der Hinterbremse, um ein Umkippen nach Hinten zu Vermeiden.

Anleitung Wheelie für Motorräder

Es empfiehlt sich das Gas gleichmäßig zu halten dann wird der Wheelie sauber. Ist man am „Kippunkt“, so kann man die Maschine wieder zu Boden bringen, wenn man vorsichtig die Hinterbremse drückt.

Viel Erfolg und Ride Safe! 😉

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